Wohngebäudeversicherung Gengenbach
1
Warum eine Wohngebäudeversicherung für unsere Kunden in Gengenbach so wichtig ist.
Eine Wohngebäudeversicherung schützt das Haus selbst: also zum Beispiel Dach, Wände, Fassade, Keller, fest eingebaute Bestandteile, Heizungsanlage, Sanitärinstallationen und weitere Gebäudebestandteile. Ohne passenden Versicherungsschutz müssen Eigentümer viele Schäden aus eigener Tasche bezahlen.
Typische Schadenfälle sind:
- Feuer, Blitzschlag, Explosion oder Implosion
- Sturm und Hagel
- Leitungswasserschäden
- Schäden durch Frost an Rohren
- Überspannungsschäden nach Blitzschlag
- Elementarschäden wie Überschwemmung, Starkregen, Rückstau, Erdrutsch oder Schneedruck, sofern dieser Baustein eingeschlossen ist
Gerade Leitungswasserschäden werden häufig unterschätzt. Laut Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft entfällt knapp die Hälfte des gesamten Schadenaufwands in der Wohngebäudeversicherung auf Leitungswasser. Das zeigt: Nicht nur spektakuläre Unwetter verursachen hohe Kosten, sondern auch alltägliche Schäden im Rohrsystem.
Für Hausbesitzer in Gengenbach bedeutet das: Eine Wohngebäudeversicherung sollte nicht nur „irgendein Vertrag“ sein. Sie sollte zum Gebäude, zur Lage, zum Alter der Immobilie und zu den tatsächlichen Risiken passen.
2
Welche Leistungen sollten eine Wohngebäudeversicherung besitzen?
Eine leistungsstarke Wohngebäudeversicherung sollte mindestens die klassischen Grundgefahren absichern: Feuer, Leitungswasser, Sturm und Hagel. Dazu gehören zum Beispiel Schäden nach einem Brand, ein Rohrbruch im Gebäude, ein abgedecktes Dach nach Sturm oder zerstörte Dachfenster nach Hagel.
Wichtig ist aber, nicht nur auf den Preis zu schauen. Entscheidend sind die Bedingungen im Detail. Empfehlenswert sind insbesondere folgende Punkte:
Elementarschadenversicherung
Der Zusatzbaustein Elementarschutz ist heute sehr wichtig. Er schützt in der Regel gegen Naturgefahren wie Überschwemmung, Starkregen, Rückstau, Erdrutsch, Erdsenkung, Schneedruck, Lawinen oder Erdbeben. Der GDV weist darauf hin, dass Hochwasserschäden über die erweiterte Naturgefahrendeckung zur Wohngebäudeversicherung abgesichert werden können. Diese übernimmt zum Beispiel Reparaturen am Gebäude, Trockenlegung und bei schweren Schäden auch Abriss und Wiederaufbau.
Rückstauabsicherung
Bei Starkregen kann die Kanalisation überlastet sein. Dann kann Wasser über Abflüsse, Toiletten oder Bodenabläufe in den Keller zurückgedrückt werden. Hier ist wichtig, dass Rückstau mitversichert ist und vorhandene Rückstausicherungen den Anforderungen des Versicherers entsprechen.
Grober-Fahrlässigkeit-Verzicht
Ein guter Tarif sollte möglichst auf den Einwand der groben Fahrlässigkeit verzichten. Das ist wichtig, wenn ein Schaden durch ein unachtsames Verhalten mitverursacht wurde, zum Beispiel durch eine unbeaufsichtigte Kerze oder ein gekipptes Fenster bei Unwetter.
Aufräum-, Abbruch-, Bewegungs- und Schutzkosten
Nach einem größeren Schaden entstehen nicht nur Reparaturkosten. Oft müssen Trümmer entfernt, Gebäudeteile gesichert, Sachen bewegt oder Schutzmaßnahmen ergriffen werden. Diese Nebenkosten sollten ausreichend mitversichert sein.
Hotel- oder Mietausfallkosten
Ist das Haus nach einem Schaden vorübergehend nicht bewohnbar, können zusätzliche Kosten entstehen. Für Vermieter ist außerdem der Mietausfall wichtig.
Photovoltaikanlage, Wärmepumpe, Wallbox und Nebengebäude
Viele Gebäude wurden modernisiert. Deshalb sollte geprüft werden, ob Photovoltaikanlagen, Batteriespeicher, Wärmepumpen, Garagen, Carports, Gartenhäuser oder Wallboxen ausreichend eingeschlossen sind.
3
Großes Risiko - Ableitungsrohre innerhalb des Grundstückes
Ein besonders wichtiger Punkt sind Ableitungsrohre auf dem Versicherungsgrundstück. Viele Eigentümer gehen davon aus, dass alle Rohre rund ums Haus automatisch versichert sind. Das ist aber nicht immer der Fall.
In der Wohngebäudeversicherung sind Leitungswasserschäden und bestimmte Rohrbruchschäden zwar grundsätzlich ein zentrales Thema. Die GDV-Musterbedingungen beschreiben unter der Gefahr Leitungswasser unter anderem Schäden durch bestimmungswidrig austretendes Wasser aus Zu- und Ableitungsrohren sowie Bruchschäden innerhalb und außerhalb von Gebäuden. In der Praxis unterscheiden Versicherer jedoch sehr genau, ob sich ein Rohr innerhalb des Gebäudes, unter der Bodenplatte, auf dem Grundstück oder außerhalb des Grundstücks befindet.
Gerade Ableitungsrohre außerhalb des Gebäudes, aber innerhalb des Grundstücks, sind häufig nur über besondere Klauseln oder gegen Mehrbeitrag mitversichert. Das betrifft zum Beispiel Abwasserleitungen vom Haus bis zum öffentlichen Kanalanschluss.
Warum ist das so wichtig?
Ein Schaden an einem unterirdischen Ableitungsrohr kann teuer werden. Oft müssen Leitungen geortet, Erdreich aufgegraben, Rohre freigelegt, repariert und anschließend Außenanlagen wiederhergestellt werden. Je nach Lage können Pflasterflächen, Einfahrten, Terrassen oder Gartenanlagen betroffen sein. Ohne passenden Einschluss bleibt der Eigentümer möglicherweise auf einem großen Teil der Kosten sitzen.
Unsere Empfehlung: In jeder Wohngebäudeversicherung sollte ausdrücklich geprüft werden, ob Ableitungsrohre auf dem Versicherungsgrundstück mitversichert sind, bis zu welcher Entschädigungsgrenze und für welche Schadenursachen. Besonders bei älteren Häusern in Gengenbach und Umgebung ist dieser Punkt wichtig, weil Rohrsysteme mit zunehmendem Alter anfälliger werden.
4
Warum steigen die Beiträge in der Wohngebäudeversicherung regelmäßig?
Viele Kunden fragen sich, warum die Wohngebäudeversicherung fast jedes Jahr teurer wird. Die Antwort liegt vor allem in drei Entwicklungen.
Erstens: Baukosten und Handwerkerkosten steigen.
Wenn ein Gebäude nach einem Schaden repariert oder wieder aufgebaut werden muss, orientieren sich die Kosten an den aktuellen Baupreisen. Sind Material, Löhne und Bauleistungen teurer, steigen auch die Schadenkosten der Versicherer. Viele Gebäudeversicherungen enthalten deshalb eine Anpassung über Baupreis- und Lohnindizes. In der Praxis fließen häufig der Baupreisindex und der Tariflohnindex des Baugewerbes in die Berechnung ein.
Zweitens: Leitungswasserschäden verursachen hohe Kosten.
Wie bereits erwähnt, entfällt knapp die Hälfte des Schadenaufwands in der Wohngebäudeversicherung auf Leitungswasser. Ältere Leitungen, teurere Leckortung, Trocknung, Sanierung und steigende Handwerkerpreise wirken sich direkt auf die Beiträge aus.
Drittens: Naturgefahren führen zu starken Schwankungen.
Sturm, Hagel, Starkregen und Überschwemmung können regional enorme Schäden verursachen. Der GDV zeigt, dass der Schadenaufwand durch Naturgefahren in der Wohngebäudeversicherung stark schwankt. Für Kunden bedeutet das: Auch wenn am eigenen Haus noch nie ein großer Schaden entstanden ist, fließen allgemeine Schadenentwicklung, regionale Risiken und steigende Wiederherstellungskosten in die Beitragskalkulation ein.
Buche Dir einen Termin
Wofür brauchst Du uns eigentlich?
Eine Wohngebäudeversicherung ist für Hausbesitzer in Gengenbach unverzichtbar. Sie schützt nicht nur vor klassischen Gefahren wie Feuer, Sturm, Hagel und Leitungswasser, sondern sollte auch moderne Risiken wie Starkregen, Rückstau, Elementarschäden, Photovoltaikanlagen, Wärmepumpen und Ableitungsrohre auf dem Grundstück berücksichtigen.
Gerade bei älteren Verträgen lohnt sich eine Überprüfung. Viele Policen enthalten wichtige Leistungen nicht oder nur mit niedrigen Entschädigungsgrenzen. Als Versicherungsmakler in Gengenbach prüfen wir für unsere Kunden, ob der bestehende Vertrag noch zur Immobilie passt, wo gefährliche Lücken bestehen und welche Absicherung im Schadenfall wirklich hilft.
Du brauchst uns als:
1. Vertrauensvollen Ansprechpartner für alle Versicherungen und Finanzangelegenheiten.
2. Netzwerker. Du bekommst Zugriff auf unser verzweigtes Netzwerk von Helfern beim Schadensfall, Kreditberatern, Finanz- und Versicherungsprofis.
3. Schutzschild vor Versicherungen. Wir helfen dir in der Schadensbearbeitung und sorgen dafür, dass Du die Leistungen von Deinem Versicherer auch erhältst. Wir sind der verlängerte Arm des Kunden und arbeiten nicht für einen Versicherer.